Interviews

 Flucht ohne Ende? 

Ein Interview mit Serwan über Flucht, Männlichkeit, Sorgen und Träume

“Was heißt das schon, ein ‘richtiger Mann’ zu sein?! Den Respekt, den meine Frau mir gibt, den muss ich ihr zurückgeben”. 

Geflüchtete Männer* sind vielen Eigen- und Fremderwartungen ausgesetzt auf dem Weg hin zu einem selbstbestimmten und glücklichen Leben in Deutschland. Serwan hat sich im Laufe der Jahre ein neues Leben in Deutschland aufgebaut, eine neue Familie gegründet, einen Job und eine neue Heimat in Oldenburg gefunden.

Welche Rollenerwartungen als Mann* stellte er auf diesem Weg an sich? Welche Erwartungen hatten Freunde, Familie und Gesellschaft? Was bereitet ihm Hoffnung, was Sorge? Warum denkt er immer öfter an ein Notfall-Land? Und warum feiert er zweimal im Jahr seinen Geburtstag?

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Teilhabe gestalten in Spannungsfeldern 

Ein Interview mit Hassnae El Mezzawi über Rollenanforderungen an geflüchtete Männer und Frauen 

 

„Viele der Männer können den unterschiedlichen Rollenerwartungen und -anforderungen gar nicht entsprechen, weil diese sich teilweise auch widersprechen”. 

Rollen wechseln. Brücken bauen. Damit kennt Hassnae sich aus. Sei es als Dolmetscherin, Ehrenamtliche, Sozialarbeiterin in Notunterkünften für Geflüchtete oder als Kurskoordinatorin bei einem Bildungsträger.

Wir kennen uns. Gemeinsam haben wir 2016 in Notunterkünften mit Geflüchteten (und hierbei vor allem mit Männern) gearbeitet, geflucht, gespielt, gelacht.

Beim Modellprojekt „Rollenspielen 2019 – Ab jetzt spielt Begegnung die Hauptrolle“ arbeiteten wir nun zum ersten Mal wieder zusammen. In neuen Rollen: Als Moderationstandem bei Tischkicker- und Diskussionsrunden, die sich ausschließlich an junge Männer mit und ohne Flucht-/Migrationserfahrungen richten und einen Reflexionsraum für Fragen zu Privilegien und Herausforderungen an Männlichkeiten bieten.

Welche Rolle spielte es dabei für Hassnae, die einzige Frau im Raum gewesen zu sein? Wie geht sie damit um, dass viele Geflüchtete in ihr eine …weiterlesen>>

 

(M)eine Rolle als Frau spielen 

Ein Interview mit Ajsche Al-Molla über Sichten und Perspektiven geflüchteter Frauen in Deutschland

„Über Deutschland wird gesagt: Das ist das Land der Frauen. Das macht vielen Männern ein bisschen Angst.“

Geflüchtete Frauen in Deutschland sind ja so…! Viele vorgefertigte Bilder schweben durch Medien, Diskurse und unsere Köpfe. Wie geflüchtete Frauen wirklich sind, weiß Ajsche Al-Molla. Denn sie arbeitet für den VNB e.V. in der „Koordinierungsstelle frau + wirtschaft“ im Landkreis Nienburg mit ihnen und für sie.

Im Rahmen des Projektes „Rollenspielen“ fragten wir Ajsche: Welche …weiterlesen>>

 

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